Das Vokabular für Black Jack

Obwohl die Wurzeln des Black Jack bis ins mittelalterliche Europa reichen, gewann das Spiel erst in Übersee an Beliebtheit und gelangte sozusagen als Reimport wieder in europäische Casinos. Daher wirst du in den meisten Online Casinos die englischen Begriffe vorfinden und genau aus diesem Grund haben wir uns entschieden, dir diese in der Originalsprache zu erklären.

Assurance / Insurance: Diese Begriffe stehen für das deutsche Wort Versicherung. Du kannst in den meisten Spielen eine Art Versicherung einlösen, wenn die aufgedeckte Karte des Gebers ein Ass ist. Damit steigst du augenblicklich aus dem Spiel aus, ohne deine eigenen Karten gesehen zu haben, darfst aber die Hälfte deines Einsatzes wieder mitnehmen.
Bankroll: Damit ist nichts weniger als deine monetären Mittel gemeint. Es ist die nackte Wahrheit, die Kohle, mit der du zocken kannst. In einigen Online Casinos gibt es eine "Limited Bankroll", das ist eine Obergrenze, wie viel du maximal pro Zeiteinheit verspielen darfst.
Cartes Brulées: Warum genau hier ein französischer Ausdruck verwendet wird, möchte ich gar nicht wissen. Auf Englisch "Burned Cards" und zu Deutsch "verbrannte Karten" bedeutet, dass der Croupier zu Beginn des Spiels 5 Karten aus den Sets nimmt, die nicht verwendet werden.
Card Counting: Das Kartenzählen ist ein beliebter Zeitvertreib aller Kartenspieler. Meiner persönlichen Meinung zufolge ist es beim Black Jack unrentabel, da es normalerweise mit sechs vollständigen Kartensets gespielt wird. Darüber hinaus weißt du nicht, welche Karten verbrannt sind.

Draw: Mancherorts wird dazu auch Push gesagt. Es ist ein Unentschieden, wenn du dieselbe Wertung hast, wie der Kartengeber. Es gibt kein Stechen, du bekommst deinen Einsatz zurück und beginnst eine neue Runde.
Hard Hand / Soft Hand: Frag mich nicht, warum es so heißt ... Unter Hard Hand versteht man ein Blatt ohne Ass, bei der Soft Hand hältst du mindestens ein Ass in Händen. Vielleicht soll es eine Anspielung auf den Spielverlauf sein, ohne Ass kommen harte Zeiten auf dich zu.
Heel, Shoe, Deck: Das ist die kleine Holzbox (Schlitten) auf dem Spieltisch, aus der der Kartengeber die neuen Karten entnimmt.
Hofkarte: Eine Hofkarte hat keine Zahlenwertung aufgedruckt, wie die Augenkarten, sondern Bilder. Es handelt sich folglich um den Buben, die Dame, den König und das Ass.
Natural: Das ist so wie zu schnell in eine Radarkontrolle zu fahren, wo der Film leer ist. Mit den ersten beiden Karten, die dir ausgeteilt wurden, hast du bereits einen Black Jack, also 21 Punkte vor dir liegen.

Pat Hand: Pat bedeutet in diesem Zusammenhang so viel wie "treffend." Ein treffendes Blatt hat eine Wertung zwischen 17 und 21.
Penetration rate: In den Kartenschlitten wird eine Plastikkarte gesteckt, bei deren Erscheinen der komplette Kartensatz neu gemischt wird. Bei einer Penetration Rate von 50% wird die markierte Karte in die Mitte des Schlittens gesteckt. Wieder ein Grund, das Kartenzählen sein zu lassen.
Soft 17: Das ist eine Soft Hand mit der Wertung 17. Da du ein paar Zeilen weiter oben gelesen hast, dass seine Soft Hand ein Ass beinhaltet, kannst du dir ausrechnen, dass die 2. Karte eine 6 sein muss. Bei dieser Wertung steht dein Spiel auf der Kippe. Du kannst sie als 17 stehen lassen, oder du wertest das Ass als 1 Punkt und ziehst eine weitere Karte. Die Erfolgschancen sind in etwa gleichgroß.
Stiff Hand: Stiff bedeutet beim Black Jack "schwierig". Mit einer schwierigen Hand ist eine Wertung zwischen 12 und 16 gemeint. Es ist zwar kein grottenschlechtes Blatt, es wird aber schwierig, damit zu gewinnen und du läufst Gefahr zu Überreizen.